Open Money(Offengeld) Manifesto
Es gibt Begriffe, auf denen unsere heutige Gesellschaften basiert werden, wie Demokratie, Menschenrechte und Freiheit. Die Entstörer dieser Werte laufen Gefahr, von der internationalen Gemeinde verurteilt zu werden, während NGOs und andere Befürworter die Wahrscheinlichkeit haben, Unterstützungen von der Welt zu erhalten.
Das Open money Manifest(auf Englisch) ist ein guter Antrag auf das wirtschaftliche Reich von dem, was die moderne Welt bisher erreicht hat. Es fängt mit einigen Zitaten von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an, die 1948 bei Vereinigten Nationen adoptiert wurde, und warf Fragen über die Echtheit unseres aktuellen Währungssystems auf.
- Undemokratisch verwaltet: Geld ist ein Werkzeug, das alle brauchen, aber gegenwärtig wird es von privaten Banken verwaltet, die sich entscheiden, wer Kredite machen können = Projekte beginnen können.
- Kostspielig: Die Geldverleiher sind verpflichtet, den Zinseszins oben auf dem Grundkapital zu bezahlen, während die Gewinne nur in Taschen von einigen Händen gehen.
- Hortbar: Die Träger des Geldes können ihr Geld wie lang als möglich zurückziehen, und das stagniert den Geldkreislauf und stört auch jene, die wirklich in Geldbedürfnis sind.
- Ungerechtig: die genaue Existenz des Zinseszinses erhöht den Vermögenswert der Wohlhabenden aus Kosten der gewaltigen Mehrheit von den Armen (siehe Kennedy, mehr darüber zu lernen)
- Unnachhaltig: unser aktuelles Währungssystem wird bestimmt, früher oder später bankrott zu gehen, weil es ewig einen exponentiellen Wuchs verlangt
Kurz, unser Währungssystem ist undemokratisch und berücksichgt keine Menschenrechte noch Freiheit.
Es ist uns wichtig, uns daran zu erinnern, dass das Währungssystem nicht ein natürliches Gesetz sondern eine Konvention ist, die für menschliche Bedürfnisse arrangiert war und immer noch werden kann. Deshalb sollten wir es revidieren, wenn wir wollen, dass unser Tauschmittel unsere Werten dienen…
Chiemgauer in Deutschland: eine neue Währung, um die wirtschaftliche Autonomie der Region wiederzuerlangen
Die Globalisierung, die auf Kosten der Mehrheit nur Wenigen in der Welt bereichert, gibt den Anlass zu zahlreichen Gegenbewegungen und es gibt weitsichtige Leute, die herausgefunden hat, dass ein andere Währungssystem vielleicht eine wesentliche Änderung in unserem sozioökonomischen System geben wird. Dieses Mal würde ich gern eine interessante Initiative darstellen, die in einer winzigen Gemeinde nicht weit weg vom wunderbaren Experiment in 1930s stattfindet.
Prien am Chiemsee, einige 80 kms zum Osten von München, ist ein bayrisches Ferienort, wo Tausende von Touristen ihre Sommerurlaube bei Chiemsee verbringen. Christian Gelleri, der Lehrer der Wirtschaftswissenschaft zu dieser Zeit in einem lokalen Gymnasium mit Erkenntnis über Gesell, Wörgl und andere verwandte Themen, hatte die Idee, einen Lehrplan im Herbst 2002 zu halten, um eine lokale Währung zu starten. Sechs Schülerinnen zeigten Interesse daran, dieses Projekt teilzunehmen, und das Chiemgauer-project fang den nächsten Januar an.
Dieses System war konzipiert, um eine „win-win“ Beziehung zwischen Vereinen, Verbrauchern und lokalen Unternehmen zu schaffen. Jeder Schauspieler hat den folgenden Vorteil, und dieses Tauschmittel fördert lokale Herstellung und Verbrauch.
* Vereine: sie kaufen 100 Chiemgauer (=€100) um €97 und weiterverkauft es zu Verbrauchern um €100, also sie verdienen deshalb €3, um ihre eigene Tätigkeiten auszugeben.
* Verbraucher: sie kaufen 100 Chiemgauer um €100 und gibt es bei lokalen Läden um seinem Nennwert, also sie spenden den 3% von ihrem Verbrauch ohne zusätzliche Ausgaben für lokalen Vereine.
* Lokale Unternehmen: sie nehmen 100 Chiemgauer an und gibt es für andere lokale Unternehmen aus oder lösen es um €95 ein, also sie bezahlen den 5% von Kommission. Der 5% von Kommission kann als eine Reklamegebühr betrachtet werden und sie können mehr Verbraucher anziehen, die ihrer Gemeinde helfen wollen.
* Chiemgauer-Büro: es verkauft 100 Chiemgauer um €97 und lösen es um €95 ab. Der Unterschied von €2 wird für die Verwaltung dieses Systems ausgegeben.
Chiemgauer ist erfolgreich in der Erhöhung sowohl der Anzahl seiner Benutzer als auch des Umsatzes von lokalen Unternehmen. Jetzt nehmen 700 Verbraucher und 380 Unternehmen diesem System teil und der jährliche Umsatz beziffert sich auf 720,000 Chiemgauer(Siehe hier, um mehr darüber zu lernen). Man erwartet weiteres Wachstum mit der Einführung der Chipkarte und dieses Experiment erhält mehr und mehr Interesse aus ganz Deutschland und vom Ausland.
Eine Lokalwährung, um die örtliche Wirtschaft in Österreich wieder zu beleben
Die Überliegegeldtheorie Gesells wird kaum erzählt, ohne sich auf die erfolgreiche historische Erfahrung zu beziehen, die innerhalb der Weltwirtschaftskrise in Wörgl, Österreich stattfand. Dieses Mal würde ich Ihnen gern zeigen, wie dieses Währungssystem wirksam wirkte, um der wirtschaftlichen Besserung dieser Gemeinde in Tyrol zu helfen.
Diese kleine Stadt, wie überall in dieser Periode, litt an der Rezession: Im Frühling 1932 waren 350 Personen arbeitlos in einer Stadt mit einer Bevölkerung von nur 4.216 und mehr als 200 von ihnen waren schon ohne Arbeitslosigkeitsversicherung. Die Steuereinnahmen ließen nach und zwar das Rathaus war auch am Rande der Bankrott. Dann entschied sich der Bürgermeister Michael Unterguggenberger im Juli 1932, "Arbeitswertscheine" als eine Lokalwährung herauszugeben, um diese Notlage loszuwerden.
Die Scheine von 1, 5 und 10 Schillingen wurden durch dem Rathaus gedruckt und bezahlt als Gehalt für Bauarbeiter. Jeder Schein lief jeden Monat ab, und eine Briefmarke von 1/100 seines Nennwertes war erforderlich, um ihn wieder gültig zu halten. Das bedeutet, dass Ihrer "Arbeitswertschein" von €10 nur bis zum 31.05 gültig ist, wenn Sie ihn heute (am 09.05) empfangen, und es ist Ihnen erforderlich, eine Briefmarke vom €0,10 zu kaufen und sie auf diesen Schein einzufügen, wenn Sie ihn bis zum Ende dieses Monats ausgeben können nicht. Deshalb wurden die Träger dieser Lokalwährung ermutigt, diese Scheine auszugeben eher als sie bei sich zu horten, und das belebte die wirtschaftlichen Tätigkeitenn in Wörgl wieder. Die durchschnittliche Geldmenge von nur 5.490 Schillingen schuf mehr als 2,5 Millionen Schillinge Transaktionen bloss während ein bisschen mehr als ein Jahr, erlaubend, dass das Rathaus mehr als 100.000 Schillinge für den Tiefbau ausgäbe, und die Arbeitslosigkeit verminderte sich um 1/4. Es gab sogar Leute, die anboten, Steuer im voraus zu bezahlen(würden Sie dasselbe machen, wenn Sie reich genug waren?), denn sie so wohlhabend waren.
Dieser Boom einer parallelen Währung erschreckte aber die zentrale Autorität in Wien und Wörgl musste den Kreislauf dieser wunderbaren Währung im September 1933 anhalten: dieser Erfolg wurde trotzdem in verschiedenen Medien berichtet und bewies, wie wirksam die Theorie Gesells ist. Jetzt arbeitet das Unterguggenberger Institut, Materialien in diesem Zusammenhang zu sammeln und fördert die heutige lokale Initiative "I-motion." Er erhält viele Besuche von jenen, die in Deutschland für die "Regio"(regionale Währungen, nächstes Mal präsentiert zu werden)-Pratiken arbeiten.
Was ist Demurrage, alias negativer Zinssatz?
Es ist jetzt eine klare Tatsache, dass das heutige und auf dem positiven Zinsenzins basierte Währungssystem eine riesige Hürde gegen unseren nachhaltigen Lebensstil sowie unsere wirtschaftlichen Aktivitäten ist. Silvio Gesell (1862-1930), ein deutscher/argentinischer Händler und Wirtschaftswissenschaftler, ist eine bemerkenswerte Person, die in seinem Haupwerk „die Natürliche Wirtschaftsordnung“ vorschlug, wie man dieses Paradigma reformieren kann.
Er beginnt sein Argument mit der Tatsache, dass das Geld im Vergleich zu anderen Gütern eine privilegierte Position genießt. Im allgemeinen verlieren die Waren mit dem Gang der Zeit an Wert und man kann Zeitung von gestern oder einjährige Äpfel nicht verkaufen, während man sein Geld ohne Verlust so long horten kann, als man wünscht (wenn es keine Inflation gibt: Seien Sie davon bewusst, dass Deutschland damals Goldwährung hat, wenn er dieses Buch schrieb), erlaubend, dass die Träger der Banknoten den Zinseszins verlangen, wenn sie jemandem mit Bedürfnis sein Geld leihen. Je mehr Geld man hat, umso mehr Gewinn kann man durch diese Finanzierung verdienen, ermöglichend, dass die Superreiche nur von solchem Einkommen leben können, während die meistern Armen für solche Leute beitragen müssen.
Was war also Gesells Idee?: „Um das Privileg des Geldes abzuschaffen“. Man zieht das Geld den Gütern vor, wenn man den Wert sparen, weil das Geld gleich bleibt, deshalb ersinnte er, den Trägern der Banknoten eine bestimmte Menge von „Demurrage“(Liegegeldgeführ) regelmäßig zu verlangen, um das Horten des Geldes zu hindern(zum Beispiel, um jeden Monat einen Stempel von ein-Hundertstel des Nennwertes zu setzen: mehr darüber in nächstes Mal dargestellt.)
Dies wird dem finanziellen System eine grundsätzliche Veränderung geben, denn es den Entleihern ganz hilfreich ist: Die Geldverleiher sehen ihre Tat als ein Mittel, um das Leiden am währungspolitischen Verlust der Demurrage zu vermeiden, statt der Erhöhung ihres Vermögenswerts, und sogar wird die Kredite mit negativen Zinsen möglich sein, wenn die Demurrage hoch genug ist: Falls die Gebühr 1% pro Monat ist = ungefähr 11,4% pro Jahr, wird es besser sein, um US$1.000 zu leihen und um nur US$950 nächstes Jahr zu erhalten, als um es zu Hause zu horten und mehr als US$100 zu verlieren. Der negative Zinssatz wird mehr Chancen zu solchen Unternehmen geben, die nicht wegen ihrer niedrigen Rentabilität bis jetzt finanziert worden sind, mehr Leute werden den Zugang zu Krediten haben = mehr Freiheit, das Projekt zu wählen, das man will, und infolgedessen wird unsere Wirtschaft demokratischer verwaltet werden.
Obwohl Gesell 1930 starb,ohne irgendeinen Fall überhaupt zu sehen, wo seine Theorie angewandt werde, beweist die nachfolgende Geschichte, dass er recht hatte. Nächstes Mal werde ich mich mit einem historischen Erfolg beschäftigen.
Zinssatz und langfristige Projekte
Der aktuelle Zinseszins ist verantwortlich nicht nur für das, was ich im letzten Artikel dargestellt habe, sondern auch für den willkürlichen Geltström in kurzfristige Projekte, während jene mit einem längeren Zeitraum es ganz schwierig findet, genug finanziert zu werden. Stefan Brunnhuber, ein anderer Deutscher, der diese Frage geheftet hat, gibt ein klares Bild darüber in seinem Buch "Wie wir wirtschaften werden."
Sagen wir, dass Sie eins von zwei Projekte zu wählen haben: zu welchem Projekt würden Sie investieren?
a) ein € 10 Kiefer, der zum €100 in 10 Jahren wachst
b) ein € 10 Eichenbaum, der zum €1 000 in 100 Jahren wachst
Dies erklärt, warum die Unternehmer in China hineingehen, um neue Fabriken aufzustellen, weil man mit baltigem Gewinn rechnen kann. Die langfristige Projekte wie Wiederaufforstung und Ausbildung sind unwahrscheinlich, die Aufmerksamkeit der Geschäftswelt zu rufen, weil sie in diesem Rahmen nicht gewinnbringend sind.
<>Aber dieses Paradigma wird eine wesentliche Änderung sehen, wenn der Zinssatz sich verändert: die künftige Vermögenswerte können geschätzt werden, statt an Wert verloren zu haben, falls es einen negativen Zinssatz geben sollte. Wird der Kiefer wert sein € 162,89 statt € 61,39 und der Eichenbaum € 131,501.26 statt € 7,60 mit 5% negativen Zinssatzes. Dies wird langfristige Projekte oder jene begünstigen, die aus Gewinn ständig erbringen werden und ermöglichen, dass mehrere Projekte finanziert werden.
Aber wie können wir einen negativen Zinssatz ermöglichen? Nächstes Mal würde ich mich mit dieser Frage gern beschäftigen.
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