WIRBANK: eine schweizerische Initiative, kleinen Unternehmen zu helfen
Es gibt Leute, die missverstehen, dass die Lokalwährungen und andere Initiativen nicht für die Geschäftswelt seien: die 1934 gegründete WIRBANK in der Schweiz ist ganz erfolgreich, kleinen Unternehmen zu helfen, denn sie ihnen billige Kredite in ihrer eigenen Komplementärwährung(WIR) gibt.
Die Bank wurde in derselben Epoche geschaffen, wenn die Schweizer immer noch viel von der Weltwirtschaftskrise erlitten. Es gab Personen, die schon Gesell's Idee des "Freigeldes"(mehr darüber) wussten, und sie gründeten einen Abrechnungskreis, der sich später in eine kooperative Bank entwickeln wurde. Man benutzte WIR statt schweizerischen Frankens (CHF) als sein Tauschmittel, denn der Kreislauf des konventionellen Geldes nicht genug war. Obwohl die WIRBANK 1948 aufgab, an Gesells ursprüngliche Idee der "Demurrage" zu kleben, dient sie immer noch für kleinen Unternehmen in der Schweiz.
In der Regel können nur kleine Unternehmen an dieser Kooperative teilnehmen. Sie benutzen WIR (zu CHF gleichwertig) zusammen mit CHF, wenn sie mit anderen Mitgliedern der WIRBANK tauschen(zum Beispiel, WIR 30 + CHF 70). Außerdem können sie Kredite auch in WIR haben, dessen Zinsfuß niedriger als dieselbe in CHF ist, weil die WIRBANK WIR von selbst schaffen kann, während sie der Zenralbank den Zins bezahlen muss, also bieten sie Kredite, zum Beispiel, mit 2% Zins in WIR und 5% in CHR, wenn der offizieller Zins 3% ist.
Ein anderer Vorteil für die Mitglieder der WIRBANK ist die Zunahme ihrer Kunden: Man kann nicht nicht-Mitgliedern (riesige, und/oder fremde Firmen) in WIR bezahlen, deshalb haben die WIR-Mitglieder den Vorteil, andere Mitglieder anzuziehen. Auf diese Art schaffen sie einen Kreis, wo ihre Kaufkraft bleibt, ohne über die Grenze zu fließen.
Eine Umfrage erweist sich, dass die WIRBANK wirtschaftliche Höhen und Tiefen ausgleicht, also spielt sie die komplementären Rolle zur konventionellen Wirtschaft (mehr darüber nächsten Mal). Die WIR-Mitglieder tauschen mehr in WIR, wenn die schweizerische Wirtschaft wankt, während sie während des Booms weniger in Wir tauschen, deshalb haben sie nicht so viele Angst vor wirtschaftlichen Rezessionen. Vielleicht würden wir viel von mehr als 70 Jahre ihrer Geschichte lernen können…
Ein Buch über WIRBANK(auf Englisch)
Noch keine Kommentare.
Kommentieren
-
Archive
- Oktober 2007 (1)
- November 2006 (1)
- Oktober 2006 (1)
- Juni 2006 (1)
- Mai 2006 (5)
- April 2006 (5)
-
Kategorien
-
RSS
RSS der Einträge
Kommentarfeed