Open Money(Offengeld) Manifesto
Es gibt Begriffe, auf denen unsere heutige Gesellschaften basiert werden, wie Demokratie, Menschenrechte und Freiheit. Die Entstörer dieser Werte laufen Gefahr, von der internationalen Gemeinde verurteilt zu werden, während NGOs und andere Befürworter die Wahrscheinlichkeit haben, Unterstützungen von der Welt zu erhalten.
Das Open money Manifest(auf Englisch) ist ein guter Antrag auf das wirtschaftliche Reich von dem, was die moderne Welt bisher erreicht hat. Es fängt mit einigen Zitaten von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an, die 1948 bei Vereinigten Nationen adoptiert wurde, und warf Fragen über die Echtheit unseres aktuellen Währungssystems auf.
- Undemokratisch verwaltet: Geld ist ein Werkzeug, das alle brauchen, aber gegenwärtig wird es von privaten Banken verwaltet, die sich entscheiden, wer Kredite machen können = Projekte beginnen können.
- Kostspielig: Die Geldverleiher sind verpflichtet, den Zinseszins oben auf dem Grundkapital zu bezahlen, während die Gewinne nur in Taschen von einigen Händen gehen.
- Hortbar: Die Träger des Geldes können ihr Geld wie lang als möglich zurückziehen, und das stagniert den Geldkreislauf und stört auch jene, die wirklich in Geldbedürfnis sind.
- Ungerechtig: die genaue Existenz des Zinseszinses erhöht den Vermögenswert der Wohlhabenden aus Kosten der gewaltigen Mehrheit von den Armen (siehe Kennedy, mehr darüber zu lernen)
- Unnachhaltig: unser aktuelles Währungssystem wird bestimmt, früher oder später bankrott zu gehen, weil es ewig einen exponentiellen Wuchs verlangt
Kurz, unser Währungssystem ist undemokratisch und berücksichgt keine Menschenrechte noch Freiheit.
Es ist uns wichtig, uns daran zu erinnern, dass das Währungssystem nicht ein natürliches Gesetz sondern eine Konvention ist, die für menschliche Bedürfnisse arrangiert war und immer noch werden kann. Deshalb sollten wir es revidieren, wenn wir wollen, dass unser Tauschmittel unsere Werten dienen…
Was ist Demurrage, alias negativer Zinssatz?
Es ist jetzt eine klare Tatsache, dass das heutige und auf dem positiven Zinsenzins basierte Währungssystem eine riesige Hürde gegen unseren nachhaltigen Lebensstil sowie unsere wirtschaftlichen Aktivitäten ist. Silvio Gesell (1862-1930), ein deutscher/argentinischer Händler und Wirtschaftswissenschaftler, ist eine bemerkenswerte Person, die in seinem Haupwerk “die Natürliche Wirtschaftsordnung” vorschlug, wie man dieses Paradigma reformieren kann.
Er beginnt sein Argument mit der Tatsache, dass das Geld im Vergleich zu anderen Gütern eine privilegierte Position genießt. Im allgemeinen verlieren die Waren mit dem Gang der Zeit an Wert und man kann Zeitung von gestern oder einjährige Äpfel nicht verkaufen, während man sein Geld ohne Verlust so long horten kann, als man wünscht (wenn es keine Inflation gibt: Seien Sie davon bewusst, dass Deutschland damals Goldwährung hat, wenn er dieses Buch schrieb), erlaubend, dass die Träger der Banknoten den Zinseszins verlangen, wenn sie jemandem mit Bedürfnis sein Geld leihen. Je mehr Geld man hat, umso mehr Gewinn kann man durch diese Finanzierung verdienen, ermöglichend, dass die Superreiche nur von solchem Einkommen leben können, während die meistern Armen für solche Leute beitragen müssen.
Was war also Gesells Idee?: “Um das Privileg des Geldes abzuschaffen”. Man zieht das Geld den Gütern vor, wenn man den Wert sparen, weil das Geld gleich bleibt, deshalb ersinnte er, den Trägern der Banknoten eine bestimmte Menge von “Demurrage”(Liegegeldgeführ) regelmäßig zu verlangen, um das Horten des Geldes zu hindern(zum Beispiel, um jeden Monat einen Stempel von ein-Hundertstel des Nennwertes zu setzen: mehr darüber in nächstes Mal dargestellt.)
Dies wird dem finanziellen System eine grundsätzliche Veränderung geben, denn es den Entleihern ganz hilfreich ist: Die Geldverleiher sehen ihre Tat als ein Mittel, um das Leiden am währungspolitischen Verlust der Demurrage zu vermeiden, statt der Erhöhung ihres Vermögenswerts, und sogar wird die Kredite mit negativen Zinsen möglich sein, wenn die Demurrage hoch genug ist: Falls die Gebühr 1% pro Monat ist = ungefähr 11,4% pro Jahr, wird es besser sein, um US$1.000 zu leihen und um nur US$950 nächstes Jahr zu erhalten, als um es zu Hause zu horten und mehr als US$100 zu verlieren. Der negative Zinssatz wird mehr Chancen zu solchen Unternehmen geben, die nicht wegen ihrer niedrigen Rentabilität bis jetzt finanziert worden sind, mehr Leute werden den Zugang zu Krediten haben = mehr Freiheit, das Projekt zu wählen, das man will, und infolgedessen wird unsere Wirtschaft demokratischer verwaltet werden.
Obwohl Gesell 1930 starb,ohne irgendeinen Fall überhaupt zu sehen, wo seine Theorie angewandt werde, beweist die nachfolgende Geschichte, dass er recht hatte. Nächstes Mal werde ich mich mit einem historischen Erfolg beschäftigen.
Zinssatz und langfristige Projekte
Der aktuelle Zinseszins ist verantwortlich nicht nur für das, was ich im letzten Artikel dargestellt habe, sondern auch für den willkürlichen Geltström in kurzfristige Projekte, während jene mit einem längeren Zeitraum es ganz schwierig findet, genug finanziert zu werden. Stefan Brunnhuber, ein anderer Deutscher, der diese Frage geheftet hat, gibt ein klares Bild darüber in seinem Buch "Wie wir wirtschaften werden."
Sagen wir, dass Sie eins von zwei Projekte zu wählen haben: zu welchem Projekt würden Sie investieren?
a) ein € 10 Kiefer, der zum €100 in 10 Jahren wachst
b) ein € 10 Eichenbaum, der zum €1 000 in 100 Jahren wachst
Dies erklärt, warum die Unternehmer in China hineingehen, um neue Fabriken aufzustellen, weil man mit baltigem Gewinn rechnen kann. Die langfristige Projekte wie Wiederaufforstung und Ausbildung sind unwahrscheinlich, die Aufmerksamkeit der Geschäftswelt zu rufen, weil sie in diesem Rahmen nicht gewinnbringend sind.
<>Aber dieses Paradigma wird eine wesentliche Änderung sehen, wenn der Zinssatz sich verändert: die künftige Vermögenswerte können geschätzt werden, statt an Wert verloren zu haben, falls es einen negativen Zinssatz geben sollte. Wird der Kiefer wert sein € 162,89 statt € 61,39 und der Eichenbaum € 131,501.26 statt € 7,60 mit 5% negativen Zinssatzes. Dies wird langfristige Projekte oder jene begünstigen, die aus Gewinn ständig erbringen werden und ermöglichen, dass mehrere Projekte finanziert werden.
Aber wie können wir einen negativen Zinssatz ermöglichen? Nächstes Mal würde ich mich mit dieser Frage gern beschäftigen.
Ist unser Geldsystem nachhaltig?
Heutzutage sind immer mehr Leute um die Nachhaltigkeitsfrage besorgt, aber es ist ganz merkwürdig, zu finden, dass es zwar sehr wenige Versuche gebe, um diese Vorstellung für das währungspolitische Reich anzuwenden. Alle sind ganz davon bewußt, wie verwüstend die währungspolitische Krise für jede nationale Wirtschaft ist, denn wir mehrere Fälle überall auf der Welt (Asien in 1997, Rußland in 1998, Argentinien in 2002) gesehen haben, aber es ist mir ganz schwierig, mich vorzustellen, dass die finanzielle Experte über den Aufbau einer nachhaltiger Geldsystem debattieren.
Margrit Kennedy, deutsche Architektin, ist eine der wenigen Personen in der Welt, die sich bemüht haben, dieser Frage je eine Antwort zu geben. Sie entdeckte, dass das aktuelle währungspolitische System ungünstig für die von ihr gemachten ökologischen Gebäuden ist und sie fing an, den währungspolitischen Aspekt von unserem wirtschaftlichen System zu studieren, zu schließen, daß es mehrere strukturelle Schuld hat. Hier ist ihr Haupttatbestand von ihrer Hauptwerk "Geld ohne Inflation noch Zins."
Das mit dem Zinseszins ausgestattete aktuelle währungspolitische System verpflichtet unsere Wirtschaft dazu, ewig und noch mehr als zuvor zu wachsen. Dieses Phänomen ist ungewöhnlich in der natürlichen Welt aber, zum Beispiel halten Menschen ihren physischen Wuchs an, wenn sie Erwachsene werden, und die wirtschaftliche exponentielle Kurve wird bestimmt, allen natürlichen und/oder menschlichen Ressourcen bevor den Zerfall verbrauchen soll, wie der Krebs beschleunigt sein Wuchs bis zum endlichen Tot des ganzen Körper.
2. Ziunszurückzahlung ist eine große Last für jedes Projekt
Wir bezahlen Zins, nicht nur wenn wir unsere Schulden zurückzahlen, aber auch, wenn wir für alle Güter und/oder einen Dienst bezahlen. Teil Ihres Busfahrpreises wird ausgegeben, um die Schulden der Busgesellschaften mit Zins zurückzuzahlen, und Kennedys Schätzung nach ist das Prozent des Zinses auf unserer Zahlung ungefähr ein Viertel im Durchschnitt. Es ist ganz wichtig, zu merken, dass dieses Zins einige ökologische Projekte "unrentabel" mache.
3. Ungerechte Umverteilung des Reichtumes durch Zins
Aber der wichtigste Punkt des Zinses im Verhältnis zur wirtschaftlichen Demokratisierung ist, dass dies den Reichtum der Armen für die Reichen überträgt: Offensichtlich jene ohne Geld die Bedürfnis hat, es zu borgen, wenn sie etwas Großes (Haus oder Auto, zum Beispiel) kaufen müssen, und sie müssen den Zins zusätzlich zur Kapitalsumme zurückzahlen, während die Wohlhabende diesen Umstand nutzen können, sich noch mehr zu bereichern. Kennedy zeigt, dass mehr als 80% der Bevölkerung mit diesem System Geld verlieren, während nur ein Paar Superreiche von diesem System verdienen können, und sie wirft eine Frage auf, ob ein währungspolitisches System mit solchem Merkmal vom Standpunkt der gesellschaftlichen Gerechtigkeit erlaubt wird.
-
Archiv
- April 2010 (1)
- Oktober 2007 (1)
- November 2006 (1)
- Oktober 2006 (1)
- Juni 2006 (1)
- Mai 2006 (5)
- April 2006 (5)
-
Kategorien
-
RSS
RSS der Einträge
Kommentarfeed